25 Jahre Uckermärkische Musikwochen

Die Uckermärkischen Musikwochen bieten seit 1992 alljährlich im Sommer etwa zwanzig erstklassige Konzerte im Landkreis Uckermark.


Die Konzerte bieten nicht nur Musikgenuss, die Uckermärkischen Musikwochen präsentieren als Konzertstätten atmosphärisch reizvolle Speicher, Ställe und Scheunen, sowie kulturhistorisch bedeutende Kirchen und Guts­häuser sowie Open-Air-Veranstaltungen in Landschaftsparks und Schlossgärten.

Mit dem Biosphärenreservat Schorfheide Chorin, dem Naturpark Uckermärkische Seen und dem Weltnaturerbe Grumsiner Forst gehört die Uckermark zu den  natur- und kulturlandschaftlich interessantesten Regionen Deutschlands. Wer dort lebt oder im Sommer in der Uckermark weilt, kann sich über die regionalen Attraktionen hinaus bei den Uckermärkischen Musikwochen musikalisch auf die Reise in die weite Welt begeben.

Im ehemaligen Kuh- und Schafstall, in Scheunen, in Feldstein-, Fachwerk- und Backsteinkirchen, im Schloss, Klöstern und in einer Kartoffellagerhalle erklingt Musik aus dem 12. bis zum 21. Jahrhundert, vom Gregorianischen Gesang bis zur Jazzimprovisation.

Vor dem Konzert in der Franziskkanerklosterkirche AngermündeAuf dem Weg zum Konzert in der Franziskanerklosterkirche Angermünde, Photo: R. Mundzeck

Uckermärkische Musikwochen 2017

Seit 25 Jahren gibt es die Uckermärkischen Musikwochen, in diesem Jahr vom 12. August bis zum 3. September mit 23 Konzerten im gesamten Landkreis:
Musik an 23 Orten, in Dorf-, Stadt- und Klosterkirchen, in Scheunen, einem Marstall, einer Schulaula und einer Wassermühle, in Schaf-, Pferde- und Kuhstall, Speicher und Open Air.
Der musikalische Schwerpunkt liegt bei der Alten Musik, Ausflüge gibt es zur Musik der Klassik und Romantik bis in die Gegenwart und zur Musik naher und ferner Länder. Wieder haben wir einige Virtuosen auf eher exotischen Instrumenten eingeladen, so bieten wir das seltene Vergnügen, Opernarien auf einer singenden Säge, Jagd- und Hirtenmusik auf Alphörnern, Barockmusik auf einem Akkordeon oder auf zwei Marimbaphonen zu hören oder zu erleben, wie Renaissancemusik und klassische indische Musik zusammenfinden.
Das Festival beginnt im traditionsreichen Templiner Joachimsthalschen Gymnasium mit Solisten, Orchester und Chor des Prager Ensembles Inégal. Einige Konzerte widmen sich der Lutherzeit, mit Musik der Reformation und der Gegenreformation erwarten wir die Echo-Klassik-Preisträger 2016, die Capella de la Torre, das opus5consort und das Preußische Kammerorchester.
Zu drei Konzerten werden Tagesausflüge von Berlin aus angeboten, die neben dem Musikgenuss die Uckermärkische Landschaft mit ihren Baudenkmalen aber auch mit deren kulinarischen Genüssen zum Erlebnis macht.